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Digital ist besser

Digital ist besser so tönten einst schon die fantastischen Tocotronic. Für viele Bereiche des Lebens wird das auch zutreffen. Und die Digitalisierung hält seit einigen Jahren auch im Sport- und Fitnessbereich Einzug. Was früher noch der einfache Radcomputer und die funktional eingeschränkte Pulsuhr waren, wird heute von intelligenten Fitnessgadgets abgelöst. Die Preisspanne reicht dabei von wenigen Euro bis hin zu nahezu unbezahlbar.

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TEME000 – Nullnummer

Wir setzen uns erstmalig zusammen und probieren einmal, ob wir das mit dem Podcasten auch wirklich können. Immerhin haben wir Themen mitgebracht. Es geht um Tote CPUs, neue Allianzen, lauschende Mikrowellen und ganz viel Unsinn. Für Feedback, Fragen und Anregungen hinterlasst uns bitte einen Kommentar.

Abonnieren könnt ihr unseren Podcast in einem Podcatcher eurer Wahl. Zur Verfügung stehen drei Feeds (MP3 Audio / M4A Audio / OGG Audio). Weiters ist TECHtelmechtel demnächst in iTunes sowie in anderen Podcastverzeichnissen zu finden.

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Vom Wahn der ständigen Erreichbarkeit und ewiger Betriebsamkeit

„Wie? Sie sind im Urlaub nicht erreichbar? Dann müssen Sie es sich als Selbstständiger ja leisten können“, sagte ein Kunde neulich etwas vorwurfsvoll zu mir. Während eines Gesprächs erwähnte ich, dass ich zwischen den Tagen zum Jahreswechsel mein Büro zusperre und auch komplett offline gehen werde – kein Handy, keine Mails, kein Dauerfeuer durch Messenger.

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Wenn das Zauberwörtchen

„Wenn Dann Formeln“ kennen sicherlich viele von Excel oder einem Pedant dazu. Hier wird einfach ein Befehl bei einem gewissen Ereignis ausgelöst. Als Beispiel ist die Zahl größer als 5 dann soll daneben die Note Nicht Genügend stehen. Solch einen „Algorithmus“ gibt es ebenfalls für andere Tätigkeiten die Zeitraubend sein können. Als Beispiel man hat mehrere Social Media Kanäle und möchte diese mit gleichen Inhalt bespielen unter gewissen Bedingungen. Dies ist mit der Website IFTT (If this than that) möglich. Das heißt, wird bei Twitter ein Beitrag mit einem bestimmten Stichwort (Hashtag #) eingegeben, dann wird dieser Post automatisch an den jeweiligen Facebook oder Instagram Account, weitergegeben. Für WordPress gibt es auch etliche Möglichkeiten.

Dies ist jetzt nur eine Variante was mit dem Tool möglich ist. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und sehr viele Anwendungen stellen eine Schnittstelle für das Wunderwerkzeug zur Verfügung. Einige Beispiele sind: Twitter, Facebook, Instagram, Evernote, Philips HUE, Spotify und viele mehr. Auch Smarte Haushaltsgegenstände wie Samsung Kühlschranke sind enthalten und damit können alle möglichen Dinge automatisiert werden. Das heißt, was jeder damit macht ist durch die eigene Fantasie begrenzt. Die Anwendungen von einem selbst oder anderen Nutzern können auch öffentlich zur Verfügung gestellt werden und es wird der Fantasie durch die Kreativität der anderen Nutzer auf die Sprünge geholfen.

Die Anwendung ist für Windows, iOS und Android verfügbar. Je nach System ist die Vielfalt unterschiedlich. Als Beispiel ist iOS strikter bei der Freigabe im System als Android.

Ich persönliche nutze es für zwei Dinge hauptsächlich. Zum einen die Automatisierung von Social Media Aktivitäten und die Benachrichtigung wenn in der Cloud ein bestimmter Ordner verändert wird, dann erhalte ich eine Email. Da ich diese immer wahrnehme und vorher die Änderungen nie gefunden habe.

Es sei allerdings angemerkt, man muss den Anwendungen natürlich Zugriffsrechte einräumen und kann diese jederzeit wieder verändern oder löschen. Hier gilt ebenfalls einfach ausprobieren und versuchen wie man gewisse Abläufe automatisieren kann. Denn Schlussendlich weiß jeder selber am besten, welche Abläufe im digitalen Alltag anfallen und welche grundlos ein gewisses Maß an Zeit rauben.

Downloadlink: IFTT

Photo by James Pond on Unsplash

Rechnungen, Angebote und deren Verwaltung

Rechnungen und Angebote schreiben ist durchaus mühsam und zeitaufwendig. Doch es gibt noch ein weiteres Problem, die Verwaltung dieser Dokumente. Hier ein persönlicher Abhilfetipp von meiner Seite, Fakturama. Diese vereinfacht die Rechnungs- und Angebotserstellung. Zusätzlich erhält man einen besseren Überblick über seine Finanzen (welche Rechnungen wurden gezahlt, etc.). Ursächlich bin ich auf diese Lösung durch eine persönliche Empfehlung gestoßen.

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Was analog gilt, hat ebenso in der virtuellen Welt Bestand! – Der Widerspruch Realität zu Internet

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Zwei Freunde treffen sich. Der eine Freund erzählt dem anderen, dass er ein Auto kaufen möchte. Der Freund antwortet: „Kein Problem. Ich möchte meinen Wagen verkaufen. Du kennst ihn ja.“ Beide wollen das Geschäft eingehen und schauen sich das Auto an. Nach einer Inspektion und einer Testfahrt handeln beide die Bedingungen aus.

Warum funktioniert das? Beide sind in diesem Fall nicht nur Freunde, sie sind Geschäftspartner. Sie setzen auf Vertrauen. Es ist das stärkste Argument, das es gibt.

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Innovation – leider hat “Thesaurus” zu wenig Synonyme

Innovation ist ein viel und gern verwendetes Schlagwort. Es ist beinahe schon „inflationär“, so häufig wird es verwandt. Fast jede Firma bietet nur noch Neuerungen an bzw. bezeichnet sich als innovativ.

Die Frage drängt sich auf, braucht es immer neue Erfindungen, welche oft gar keine sind, sondern lediglich Marketingsprache? Kann es nicht einfach mal ein solides Produkt mit einem sinnvollen oder angenehmen Zusatznutzen sein? Dieser kann durchaus als “neu” tituliert werden, aber bitte nicht immer dieses Schlagwort: das innovativste Produkt des Jahres!

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Cold Brewed oder French Pressed Coffee? Eine Frage der Zeit und des Geschmacks

Da hat mich doch Facebook (Werbung) und die Firma „Inspired Lifestyle“ mit einem für mich prädestinierten Produkt voll erwischt: Der „Arctic Kaffeemaschine“. Irgendwie erinnert mich das Design an ein Kolbengefäß aus dem Labor. Die Kombination aus Kolbengefäß mit Kaffee in jedweder Form finde ich sehr gelungen. Es regt schlussendlich die Lust am Experimentieren an – welche Kaffeesorten nehme ich, mit welchem Mahlgrad, zu welchem Mischverhältnis von Robusta- zu Arabicabohnen greife ich und wie viel „Zauberpulver“ kann ich verwenden, um den persönlichen Geschmack zu treffen. Ich hatte schon zuvor viel Zeit damit verbracht, Kaffee in all seinen Facetten zu erforschen, doch das hat mich fasziniert.

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Apple – Smartwatch – Diabetes – Gesundheit

Smartwatches sind derzeit noch ein „nettes Gimmick“. Doch sie fangen langsam an, den reinen Fitnesstrackern Konkurrenz zu machen. Die Betonung liegt allerdings auf langsam. Denn: Es ist noch immer der „Flaschenhals“ Akkulaufzeit, der ein Problem darstellt. Wer will schon seine Uhr täglich aufladen und das ohne wirklich großartigen Mehrwert? Das Mii-Band von Xiaomi beispielsweise kostet gerade einmal um die 30 Euro und hat eine wesentlich längere Akkulaufzeit. Im Vergleich dazu beginnt eine Apple Watch bei 319 Euro (Series 1).

Jedoch könnte den Smartwatches durch den Gesundheitssektor der endgültige Durchbruch gelingen. Nach unbestätigten Berichten zufolge arbeitet Apple an einer Methode, mit der über die Apple Watch der Zuckergehalt im Blut regelmäßig kontrolliert werden kann. Für Betroffene mit Diabetes würde dies bedeuten, dass es von diesem Zeitpunkt an nicht mehr notwendig ist, sich ständig in den Finger zu „pieksen“, um das Blut zu analysieren. Auch Google und andere Unternehmen, wie das Fraunhofer Institut, arbeiten an neuen Technologien zur Bestimmung des Blutzuckers. Anders als bei Apple soll bei einer dieser Methoden der Zuckergehalt mittels einer Kontaktlinse über die Tränenflüssigkeit gemessen werden.

Gerade der Gesundheitsbereich ist für Smartwatches prädestiniert. Viele Analysen und Kontrollen sind auf diese Weise möglich und können direkt an den Arzt gesendet oder einem Archiv zur Verfügung gestellt werden. Dies schafft ideale Grundlagen für Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten. Natürlich sollte hier der Faktor „Gläserner Patient“ nicht außer Acht gelassen werden. Dennoch kann dies für viele chronisch Kranke eine enorme Erleichterung und Vereinfachung des Alltages darstellen.

Um weiter beim Beispiel Diabetes zu bleiben: Bei einem gesunden Menschen erfüllt die Bauchspeicheldrüse die Kontrolle des Blutzuckers und regelt diesen mithilfe von Insulin oder Glucagon (bei Unterzucker). Bei Patienten mit Diabetes übernimmt die Bauchspeicheldrüse diese Funktion nicht mehr. Das heißt, es muss ständig manuell nachkontrolliert werden. Das ist für die Patienten ein mühsamer Prozess. Es erfordert akribische Kontrolle und eine genaue Dokumentation der Daten. Wenn dieser Teil entfällt und ein technisches Gerät genaue Informationen liefert, wie sich die Werte verändern und welche Handlungen zu setzen sind –  dann wird quasi durch Technik eine wichtige Funktion der Bauchspeicheldrüse wiederhergestellt. Bei einer zu hohen Blutzuckerkonzentration muss vom betroffenen Patienten nur noch die entsprechende Menge Insulin injiziert werden. Das bedeutet für die Betroffenen einen Gewinn an Lebensqualität, weil es mühevolle Arbeit erspart.

Vermutlich wird die Firma, die solche Sensoren in eine Smartwatch integriert, den Gesundheitsmarkt kräftig aufmischen. Zum Hintergrund sollte man wissen: Allein Diabetes verursacht laut Harvard T.H. Chan global Kosten in der Höhe von 825 Milliarden Dollar, . Daher darf die Smartwatch auf keinen Fall als reines Produkt für den „Consumer“-Bereich gesehen werden. Sie ist ebenfalls für Krankenkassen interessant. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass medizinische Geräte sehr kostenintensiv sind. Bisher steht entsprechende Sensorentechnik selbst in der Kombination Smartphone und Smartwatch nur zu einem Bruchteil zur Verfügung.

Der Gesundheitsbereich in Bezug auf Hardware, Software bzw. Apps wird in den nächsten Jahren viele neue Entwicklungen hervorbringen. Die Schlagworte sind hier Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Letzten Endes ist es als eine Bereicherung zu bewerten, wenn die Lebensqualität kranker Menschen durch Technik verbessert wird –  allerdings gilt es, wie schon erwähnt, den Datenschutz kritisch zu hinterfragen und den Herstellern klare Vorschriften zu geben, um Mißbrauch vorzubeugen. Denn hier würde es mitunter Personen treffen, die auf der einen Seite enorm von der Technik profitieren und auf der anderen Seite einen extrem hohen Preis in der Form von hochsensiblen Daten dafür bezahlen. Hier sind gleiche Voraussetzungen einzuhalten wie bei Notfallpatienten. Eine stabile rechtliche Grundlage ist daher unabdingbar.

Photo by Lilly Rum on Unsplash

Quellen:
Stadt Bremerhaven – nicht invase Methode zur Blutzuckermessung
Stadt Bremerhaven – Smartwatch Marktanteil
Futurezone
9to5Mac

Apple.at

Demografischer Wandel und Digitalisierung: Fatale Ignoranz

Auf den ersten Blick und auch faktisch betrachtet haben der demografische Wandel und die Digitalisierung nichts gemein. Dennoch gibt es Parallelen. Beide bedeuten für Gesellschaft und Wirtschaft einen tiefgreifenden, ja, radikalen Umbruch. Obwohl medial über die Entstehung, Entwicklung und nachweisbare Folgen berichtet wird, ist ein breites und erforderliches Umdenken kaum oder nur langsam spürbar. Aus Furcht, etwas zu verlieren, sich auf Neuland zu begeben und Chancen zu ergreifen für einen dringend nötigen gesellschaftlichen und damit auch wirtschaftlichen Umbau, wird diesen beiden Thematiken mit Ignoranz begegnet. Doch das ist nichts anderes als Ausdruck von Hilflosigkeit und hat nur eine Schutzfunktion – oft mit fatalen Folgen.

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