Digital ist besser

Digital ist besser so tönten einst schon die fantastischen Tocotronic. Für viele Bereiche des Lebens wird das auch zutreffen. Und die Digitalisierung hält seit einigen Jahren auch im Sport- und Fitnessbereich Einzug. Was früher noch der einfache Radcomputer und die funktional eingeschränkte Pulsuhr waren, wird heute von intelligenten Fitnessgadgets abgelöst. Die Preisspanne reicht dabei von wenigen Euro bis hin zu nahezu unbezahlbar.

Digital macht Spaß

So gibt es einfache Fitnesstracker schon für lau, denn nahezu jeder Mensch in unseren Breiten besitzt ein Smartphone und somit schon Funktionen um Schrittfrequenz über Beschleunigungssensor und Laufmeter und Geschwindigkeit über GPS zu messen. Die dazu passende App wird meist schon mitgeliefert oder kostet im jeweiligen Store nur wenige Euro.

Diese Lösung geht aber oft zu Lasten der doch eingeschränkten Akkuleistung unserer täglichen Begleiter. Somit hat sich vor einigen Jahren auch ein vergleichsweise autarker Begleiter in Form eines Fitnessarmbandes durchgesetzt. Die einfachsten Modelle zählen lediglich Schritte, die besser ausgestatteten bringen Display und Pulsmesser gleich mit. Andere schon Größere wiederum bringen gleich auch GPS für die Ortung mit. Preislich noch einen Schritt weiter gehen die Sport- und Outdooruhren. Während erstere noch relativ kompakt essentielle Funktionen wie GPS, Pulsmessung und Aktivitätsverläufe mitbringen, glänzen hochpreisig Outdooruhren mit verbauten Wanderkarten und Höhenprofilen.

Die Verkaukszahlen der Wearables genannten digitalen Begleiter steigen seit Jahren steil an. Der Bedarf scheint da zu sein und angesichts der steigenden Abos in Fitnessstudios und immer öfter anzutreffenden Jogger darf man zumindest von einer Korrelation ausgehen.

Wettkampf macht Spaß

Die Onlineplattformen der Hardwarehersteller und herstellerunabhängige Plattformen laden derweil zum Vergleichen und Übertrumpfen der jeweiligen sportlichen Leistungen ein. So steht wohl nur zu einem Teil der Sport selbst im Vordergrund. Wichtiger ist dahingegen das “Ich will besser, schneller kräftiger sein, als die Anderen” Gefühl. So matchen sich Jogger auf beliebten Laufstrecken um die beste Runde, oder Bergläufer um die schnellsten Abschnitte. Damit motiviert man sich gegenseitig und steigert so weiterhin seine Ziele.

Gesundheit macht Spaß

Eine andere Motivation ist hingegen auch das Leben mit einem guten Körpergefühl. Die persönliche Gesundheit ist längst wieder in den Vordergrund gerückt und vitale Stärke gilt als Zeichen von Selbstvertrauen, Intelligenz und Willensstärke. Das sind Eigenschaften, die vor allem bei der Partnersuche dem Gegenüber imponieren. Neben Studien, die einen ungesunden Lebensstil mit verringerter Intelligenz in Verbindung bringen, bestätigen Arbeiten eine höhere Erfolgschance bei der Partnersuche bei einem ausgeprägten positiven Körperbewusstsein.

Daten machen Spaß

Neben dem Wunsch nach einem gesunden Körper treibt den Autor dieser Zeilen ein weiterer Grund. Die Zahlen: Schritte, maximale und durchschnittliche Herzfrequenz, die Pace je nach Laufabschnitten, Schrittfrequenz und viele weitere Daten sind Zahlen, die sich gleich viel einfacher fassen und vergleichen lassen. Ein Leistungszuwachs lässt sich damit quantitativ bemessen, mit häufigem Training auf der selben Wettkampfstrecke, in meinem Fall der Großglockner Berglauf, lassen sich anhand der Daten auch einfacher Taktiken erstellen, wo Kraft verstärkt eingesetzt oder der Einsatz wiederum etwas verringert, wird um Energie für spätere Abschnitte zu sparen. Das, was früher noch dem absoluten Profisport vorbehalten war, gelangt damit leistbar in die Hände der Amateure – eine Optimierung der Trainings- und Wettkampfeinheiten um einen maximalen Erfolg zu erzielen.

Empfehlungen

Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich für den Sport ein solches Gadget zuzulegen, dem empfehle ich für den Einstieg ein Xiaomi Mi Band 2. Dieses misst unter anderem Schritte und Herzfrequenz – zu haben schon für knappe 30 Euro. Wer es etwas ausführlicher haben will, wird von einer Fitnessarmbanduhr M400 von Polar nicht enttäuscht werden. Neben Herzfrequenz (mit optionalem Brust oder Schultergurt) kann dank GPS auch die Strecke aufgezeichnet werden.

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